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Platte Heide: Kreisverkehr und sechs neue Zebrastreifen

Der Bauausschuss beschließt den Antrag der CDU-Ortsunion Menden, der im Stadtteil für mehr Verkehrssicherheit sorgen soll.

Im Februar 2020 veranstaltete die CDU-Ortsunion Menden einen Bürgerdialog auf Platte Heide, um gemeinsam über die Zukunft des Stadtteils zu diskutieren. Zu den Ergebnissen der produktiven Veranstaltung zählte auch der Wunsch nach Zebrastreifen an mehreren konkreten Gefahrenpunkten. Daraufhin stellte die Ortsunion einen Antrag zur Errichtung von Zebrastreifen an folgenden Stellen:

Glockenblumenweg (Höhe Veilchenweg)

Derzeit existiert hier eine Fahrbahneinengung, welche den Kfz-Verkehr beruhigt, jedoch dem Fußgänger keinen Vorrang gewährt. Insbesondere durch die Nähe des Jochen-Klepper-Hauses ist die Schaffung eines sicheren Fußgängerüberwegs hier besonders wichtig.

Margueritenweg (Höhe Heideplatz)

Der Heideplatz ist ein zentraler Ort im Stadtteil Platte Heide. Parkplatz, Schule und Bushaltestelle sorgen hier für ein signifikantes Fußgängeraufkommen. Ein gesicherter Überweg würde die Sicherheit deutlich erhöhen.

Kreuzung Hermann-Löns-Straße/Margueritenweg

Die vielbefahrene Kreuzung ist über den Ortsteil hinaus bedeutend. Verkehr aus allen vier Straßen macht ein Überqueren für Fußgänger hier besonders schwierig. Für einen Schulweg ist diese Situation nicht hinnehmbar.

Die Verwaltung der Stadt Menden beschäftigte sich daraufhin mit der Machbarkeit der Maßnahmen und erarbeitete verschiedene Lösungen: Für die Kreuzung Hermann-Löns-Straße/Margueritenweg wurden Varianten mit drei bzw. vier Zebrastreifen oder einem Kreisverkehr mit Zebrastreifen an allen Ausfahrten vorgelegt. Am 7. Mai 2020 entschied sich der Bauausschuss mehrheitlich für die Kreisverkehr-Variante und gab grünes Licht für die zwei weiteren Standorte.

„Im Minutentakt entstehen an der Kreuzung chaotische Situationen, an denen die Rechts-vor-links-Regel an ihre Grenzen stößt. Als schwächster Verkehrsteilnehmer gerät der Fußgänger hier bislang unter die Räder. Die nun beschlossenen Maßnahmen ordnen den Verkehr und geben den Fußgängern ihren sicheren Raum.“

Mit einem äußeren Fahrbahndurchmesser von etwa 14,50 Metern wird der Kreisverkehr in der Größe vergleichbar sein mit jenem, der kürzlich an der Einmündung Lendringser Hauptstraße/Bieberbergstraße errichtet wurde und dort die Verkehrssituation erheblich verbessert hat. Er wird ebenfalls eine überfahrbare Mittelinsel mit einem Durchmesser von etwa 6 Metern erhalten, um für größere Fahrzeuge wie z.B. den regelmäßig stattfindenden Busverkehr kein Hindernis darzustellen. Aufgrund der Vorschriften bezüglich taktiler Elemente und Beleuchtung, welche an allen Stellen umgesetzt werden müssen, beziffern sich die drei Maßnahmen insgesamt laut Stadtverwaltung auf ungefähr 90.000 bis 100.000 Euro. Die Umsetzung soll rasch erfolgen.

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